

Bei uns im Haus finden besonders hilfsbedürftige Menschen spezielle Zuwendung auf der gerontopsychiatrischen oder beschützenden Station. Diese Station kann von den Bewohnern nicht ohne Kenntnis der Betreuer verlassen werden. Dies dient zum Schutz und zur Gewährleistung der Sicherheit des Kranken. Denn gerade demenzkranke Personen verlieren leicht die Orientierung und sind daher auf ständige Betreuung angewiesen. Auch treten Defizite in der Verrichtung alltäglicher Dinge wie Essen, Ankleiden oder Körperpflege auf.
Auf der beschützenden Station sind rund um die Uhr Pflegefachkräfte anwesend, die im rücksichtsvollen Umgang mit den Bewohnern diesen Mangel an Selbsthilfe durch Zuwendung und Pflege ausgleichen. Wir legen Wert darauf, dass die Würde des Menschen und seine individuellen Bedürfnisse und Wünsche respektiert werden.

Gerade bei dementen Senioren ist es wichtig, dass gewohnte Lebensabläufe mit Unterstützung durch das Pflegepersonal so weit wie möglich beibehalten werden, um das Erinnerungsvermögen zu verbessern, Orientierung im Alltag zu ermöglichen und ein sicheres Umfeld zu schaffen. Wir arbeiten mit den Angehörigen des Betroffenen zusammen, um eine Eingewöhnung auf der beschützenden Station zu erleichtern.
Denn demente Bewohner verdienen ebenso wie alle anderen Senioren unsere volle Aufmerksamkeit und Fürsorge unter Berücksichtigung der Individualität des Einzelnen.